2018

Ausbildungswochenende bei der Jugendfeuerwehr aus Ottensen Bahrenfeld in Hamburg

 

Am Freitagnachmittag machte sich die Jugendfeuerwehr mit 18 Jugendlichen und 5 Betreuern auf den Weg nach Hamburg, um dort mit der Jugendfeuerwehr Ottensen-Bahrenfeld ein gemeinsames Ausbildungswochenende zu verleben. Nach einer durch Stau geprägten Anreise wurden wir mit Köstlichkeiten vom Grill begrüßt und die lange Anreise geriet schnell in Vergessenheit. Anschließend wurden wir offiziell durch unser ehemaliges aktives Mitglied Fabian Gentemann (Wehrführer), Ole Ninaur(Jugendwart) und Max Grunhardt (stv. Jugendwart) begrüßt und der Ablaufplan für das Wochenende wurde grob vorgestellt ohne aber zu viel zu verraten. Im Anschluss wurdedas Feldbettenlager bezogen und die Jugendlichen ließen den Abend bei Spiel und Spaß ausklingen.

Am nächsten Morgen klingelte um 7:00 Uhr der Wecker. Ein anstrengender Tag lag vor uns. Nach einem leckeren Frühstück hieß es für alle nochmals antreten, die Fahrzeugbesatzungen wurden eingeteilt und im Anschluss machten sie die Jugendlichen mit ihrem Fahrzeug und ihren Gruppenmitgliedern vertraut. Im Laufe des Tages absolvierten alle Fahrzeugbesatzungen verschieden simulierte Übungen wie z.B. der Brand eines Papiercontainers, das Retten einer hilflosen Person aus einem See oder aber auch das Retten eines Stofftigers von einem Baum. Ein Höhepunkt war sicherlich die Waldbrand-Übung, bei der alle Fahrzeugbesatzungen im Einsatz waren. Auf diese Weise konnte nicht nur feuerwehr-technisches Wissen vertieft werden, sondern auch das Miteinander gestärkt werden, welches im Vordergrund stehen sollte. So wurde die Zeit zwischen den Übungen mit gemeinsamen Fußballspielen auf der Volksparkwiese oder bei unzähligen Runden Vier-Gewinnt verbracht. Der spannende Tag wurde mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Stockbrot abgeschlossen, nach dem die Jugendlichen im Anschluss alle glücklich und müde in Ihre Feldbetten fielen.

Am Sonntagmorgen hieß es nach dem Frühstück aufräumen. Die Fahrzeuge wurden wiederhergerichtet, die Feldbetten wieder zusammengefaltet und die Fahrzeughalle gereinigt. Dann hieß es dann ein letztes Mal antreten um das Wochenende Revue passieren zu lassen. Es wurde ein kleinesGastgeschenk als Dankeschön an die Hamburger übergebenund wir haben das Geburtstagskind Moritz hochleben lassen. Bevor es wieder in die Heimat ging, stand noch ein Highlight auf dem Programm und zwar der Besuch der Berufsfeuerwehr Hamburg-Altona. So erhielten die Kinder einen Einblick wie es bei der Berufsfeuerwehr aussieht. Im Anschluss wurde der Rückweg nach Borsum angetreten,leider war dieser auch wie der Hinweg von Stau geprägt. Wieder am Gerätehaus angekommen wurden, auch unsere Fahrzeuge wieder gereinigt und es wurde sich geschafft aber glücklich ins Restwochenende verabschiedet.

Text: Jonas Fiene

Gemeindezeltlager in Algermissen

Am Freitag, den 03.08.2018 startete das traditionelle Gemeindezeltlager in der Ortschaft Algermissen, an dem wir mit 16 Jugendlichen teilgenommen haben. An dem Zeltlager kamen die Jugendfeuerwehren aus den Gemeinden Algermissen, Harsum und Giesen zusammen.

Bei 35°C Hitze haben wir unsere Zelte aufgebaut und unser Nachtquartier für die nächsten 2 Nächte bezogen. Abkühlen konnten wir uns anschließend bei einer großen Wasserschlacht und in unseren mitgebrachten Pools. An dem Wochenende standen Spaß und Spiel an erster Stelle. Vormittags wurde ein Völkerballtunier ausgetragen, an dem wir mit drei Mannschaften teilnahmen und mit einer Mannschaft den zweiten Platz belegen konnten. Am Nachmittag fand der traditionelle Orientierungsmarsch durch und um die Ortschaft Algermissen statt.

Nach einem reichhaltigen Frühstück am Sonntag konnten wir alle gestärkt die Zelte wieder abbauen und alles auf die Anhänger verlasten. Nach dem Mittag und der Siegerehrung traten wir die Heimreise nach Borsum an. Insgesamt haben wir ein heißes, aber witziges Wochenende in Algermissen verlebt, bei dem wir die Kameradschaft gestärkt haben.

Text: Marius Quante

Eine Reise zum Nordkap, links um die Ostsee und das für einen guten Zweck!

Auf ein ganz besonderes Abenteuer hat sich unser Förderndes- und ehemaliges Aktives Mitglied Fabian Gentemann eingelassen. Mit einem Hamburger Kameraden zusammen, ist er den Baltic Sea Circle gefahren. Diese nicht ganz ernst gemeinte Rallye führt einmal im großen Bogen um die Ostsee. Dabei gilt es in 16 Tagen mehr als 7500km in einem mehr als 20Jahre alten Auto zu absolvieren und dabei weder GPS noch Autobahnen zu nutzen.

Gemeinsam mit 250 weiteren Teams starteten die beiden Feuerwehrmänner, vom Hamburger Fischmarkt aus, in einem 25 Jahren alten Mercedes. Die Tour führte über die Lofoten bis hoch ans Nordkapp und von dort aus über Russland wieder zurück nach Hamburg. Dabei galt es nicht nur per Landkarte zu navigieren, sondern auch diverse Aufgaben zu erfüllen. So musste ein mystischer Autofriedhof in Schweden gefunden werden oder ein Foto mit dem Atomeisbrecher Lenin in Murmansk gemacht werden, von Ein- und Ausreise in Russland ganz zu schweigen.

Wir freuen uns, dass die Beiden wieder heile zurück sind und auch wir unseren Spendenbeitrag für den guten Zweck leisten konnten. Mit fast 2000€ Spenden ist Paulinchen e.V. der eigentliche Gewinner, der so eine tolle Unterstützung für die Arbeit mit brandverletzten Kindern erhält.

Text: Fabian Gentemann

 

Was tun, wenn es klemmt?

Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung von Rettungsdienst und Feuerwehr

Am 21. April fand im Borsumer Feuerwehrhaus eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Vorgehensweise bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen“ statt. Neben den Ortsfeuerwehren Harsum und Borsum, die auch gemeinsam zu diesen Einsätzen alarmiert werden, war auch der Arbeiter-SamariterBund Teil dieser jährlichen Veranstaltung.

Ziel war es, die Kommunikation zu verbessern und die unterschiedlichen Einsatztaktiken von Rettungsdienst und Feuerwehr zu vermitteln.

Nach theoretischen Einweisungen durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister Uwe Hartmann sowie Feuerwehrkamerad und Notfallsanitäter Daniel Heinsch galt es zunächst, unter Anleitung zwei Fahrzeuge fachgerecht zu zerlegen und so die Vorgehensweise der Feuerwehr zu erläutern. Hierbei durften auch die Auszubildenden des ASBs mit anfassen und mit den hydraulischen Geräten der Feuerwehr arbeiten. Eine Besonderheit der diesjährigen Schulung war, dass die Ortsfeuerwehr Emmerke, die seit Kurzem ebenfalls über hydraulische Rettungsgeräte verfügt, in die gemeinsamen Einsatzabläufe von Feuerwehr und Rettungsdienst eingewiesen wurde.

Nach einem gemeinsamen Mittagsessen wurden die Auszubildenden zum Notfallsanitäter und die Feuerwehr gefordert. In der Ortschaft Harsum galt es, das Gelernte in einer Einsatzübung umzusetzen. In der Raiffeisenstraße waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen und insgesamt fünf Personen verletzt. Die ersteintreffende Feuerwehr Harsum begann mit den Sofortmaßnahmen und wies die nachfolgende Feuerwehr Borsum und den Rettungsdienst in die Lage ein. In etwa einer Stunde waren alle realistisch geschminkten Mimen befreit und versorgt.

Nach Abschluss dieses Übungsszenarios waren sich alle Teilnehmer einig, dass es ein lehrreicher und erfolgreicher Tag war, der allen Beteiligten die Möglichkeit gab, Neues zu lernen und vorhandenes Wissen zu vertiefen.

Text: Uwe Hartmann

 

Hohegeiß

Am 16.02.2018 war es mal wieder soweit und es ging, mit der Feuerwehr Adlum zusammen, für ein Wochenende in den Harz. Dafür haben wir uns um 15 Uhr am Feuerwehrhaus getroffen, um uns auf den Weg nach Hohegeiß zu machen.
Schon während der Fahrt hat sich herauskristallisiert, dass wir dieses Jahr sogar Schnee haben werden.
Den Abend haben wir, nach dem Besuch der hauseigenen Turn- und Schwimmhalle, bei Gesellschaftsspielen ausklingen lassen.

Den Samstag starteten einige mit einer Runde Frühschwimmen. Im Anschluss an das gemeinsame Frühstück, gab es mehrere Optionen. Einige haben sich zusammengetan und sind um das Bergdorf Hohegeiß gewandert. Ein anderer Teil ist zu einer Wanderung auf den Wurmberg gestartet. Die dritte Option wurde vor allem von den jüngeren Teilnehmern wahr genommen, es ging nach Braunlage zum Schlittschuh laufen.
Nach dem Mittag war es nun endlich Zeit die Schlitten in die Hand zu nehmen und diese auf dem örtlichen Rodelberg auszufahren.
Zum krönenden Abschluss des Wochenendes haben wir in der Grillhütte Fleisch und Wurst aufgelegt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Nachdem am Sonntagmorgen wesentlich mehr Teilnehmer beim Frühschwimmen waren, starteten wir den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach wurden die Zimmer geräumt, einige gingen noch in die Turn- und Schwimmhalle, andere hingegen sind nochmal Schlitten gefahren oder sind gewandert. Mit dem Mittagessen endeten unsere gemeinsamen Tage im Harz und wir traten wieder die Heimreise an.

Text: Marius Quante 

 

Leider ist bei dem Namen ein Fehler unterlaufen. Es handelt sich um Gerhard Gronau.
Artikel: HAZ 12.02.2018